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Aktuelle Metal News

[News] WACKEN OPEN AIR 2010: mit GRAVE DIGGER und DEAD MEANS NOTHING

Für das WACKEN OPEN AIR 2010 wurden GRAVE DIGGER und DEAD MEANS NOTHING bestätigt. Außerdem spielen IRON MAIDEN, SLAYER, MöTLEY CRüE, ALICE COOPER, OVERKILL, FEAR FACTORY, ENDSTILLE, ORDEN OGAN, GHOST BRIGADE, VOIVOD, CALIBAN, CANNIBAL CORPSE, EDGUY, STRATOVARIUS, ILL NINO, ARCH ENEMY, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, THE DEVIL´S BLOOD, U.D.O., IMMORTAL, CORVUS CORAX, W.A.S.P., GRAVE DIGGER, UNLEASHED, ASTRAL DOORS, SKANNERS TARJA, DESPISED ICON, GOJIRA, 1349, TORFROCK, EKTOMORF, PRIMAL FEAR, AMORPHIS, KAMPFAR, LAKE OF TEARS, CRUCIFIED BARBARA, EQUILIBRIUM, EVILE, NIGHTMARE, TYR, DIE KASSIERER, ORPHANED LAND, KATAKLYSM, ATROCITY, CANDLEMASS, TIAMAT (mit exklusiver ´Wildhoney´- Show), IHSAHN, FIDDLER´S GREEN, SECRETS OF THE MOON, SOLSTAFIR, SUICIDAL ANGELS, DELAIN, END OF GREEN, DEBAUCHERY, THE OTHER, HACKNEYED, BROILERS,MAROON, LETZTE INSTANZ, SCHELMISH, METSATöLL, VARG, ETERNAL LEGACY, IMPERIUM DEKADENZ, DEGRADEAD, SMOKE BLOW, THE NEW BLACK, HOLY GRAIL, HANGGAI, RAVEN und HELLS BELLES. Das Open Air findet vom 5. bis 7. August 2010 statt. (News von Psycho, 11.03.2010)

[News] DRAGONFORCE: trennen sich von Sänger ZP Theart

DRAGONFORCE und ihr bisheriger Sänger ZP Theart gehen ab sofort getrennte Wege. Als Grund für den Ausstieg des Frontmanns gibt die Band musikalische Differenzen an. Um einen geeigneten Ersatz zu finden, veranstalten DRAGONFORCE derzeit ein Casting, an dem man über untenstehendem Link teilnehmen kann. Dort findet ihr auch die entsprechenden Voraussetzungen für die Teilnahme.´New Singer Audition´ auf Dragonforce.com. (News von Schaffi, 11.03.2010)

[News] SINNERS BURN: ´Insanity Warmachine´ - Erster Höreindruck

Die Schweden SINNERS BURN arbeiten derzeit an ihrem neuen Album ´Insanity Warmachine´, das im Sommer 2010 über Khaosmaster Productions erscheint. Vorab gewähren die Death Metaller einen ersten Höreindruck: Der Track ´Wargasm´ steht ab sofort auf der offiziellen MySpace- Seite der Band zum Abspielen bereit. (News von ruuud, 11.03.2010)

[News] METAL SPLASH OPEN AIR 2010: OBSCURA sind Headliner

OBSCURA sind Headliner des METAL SPLASH OPEN AIR 2010. Außerdem spielen: PREACH, FOREVER IT SHALL BE, DRONE, DAMNATION DEFACED, FUELED BY FIRE, VIOLATOR, JACK SLATER und SNIPER. DAS METAL SPLASH OPEN AIR findet am 17. Juli am Weichselsee bei Rotenburg/Wümme statt. (News von andrea, 11.03.2010)

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Death Metal

Definition

Death Metal ist eine Variante des Metal, deren typische Merkmale sehr tief gestimmte Instrumente und Growls, oftmals auch Doublebass-Schlagzeugspiel und extrem schnelle Blastbeats sind. Die Texte behandeln meistens die Thematik des Todes und des Leidens, teilweise mit philosophischen (nihilistischen) oder auch satanistischen Anteilen, aber auch gesellschaftskritische und Antikriegsthemen werden in ihnen angesprochen.

Geschichte

Der Musikstil entstand Mitte der 1980er-Jahre aus dem Thrash Metal. Erst nach einiger Zeit entwickelte sich jedoch das Bewusstsein für eine neue Musikrichtung und Metalszene; so lassen sich damals beispielsweise auch bei Destruction Riffs finden, welche ohne weiteres von einer Death-Metal-Band hätten stammen können. Als erste Vorreiter gelten vor allem die Bands Possessed, Slaughter, Hellhammer/Celtic Frost, Master, Morbid Angel und Death, deren Kopf Chuck Schuldiner als „Godfather of Death Metal“ verehrt wurde.

Am einflussreichsten waren in den USA Bands aus der Gegend um Tampa, Florida (z. B. Death, Morbid Angel, Obituary, Deicide), dem Umfeld New Yorks und Marylands (Suffocation, Cannibal Corpse, Immolation, Malevolent Creation), sowie zu einem großen Maße auch Autopsy. Parallel zum Death Metal entstand der Grindcore, eine ähnliche, jedoch mehr der Punk-Bewegung zuzuschreibende Musikrichtung. Diese war besonders Mitte/Ende der 1980er in Großbritannien von Bedeutung und brachte richtungsweisende Bands wie Napalm Death, Bolt Thrower, Benediction oder Carcass hervor, die den US-Death-Metal entscheidend prägten.

Als europäischer Gegenpol zum technisch anspruchsvollen, in späteren Jahren geradezu progressiv wirkenden US-Death-Metal entwickelte sich in den späten 80ern Stockholm (Schweden) zur Hochburg des betont primitiven, geradlinigen Death Metal. Bekannte Vertreter dieser Richtung sind Unleashed, Dismember/Carnage, Nihilist/Entombed und Grave. Eine gewisse musikalische Beeinflussung durch die US-amerikanischen Autopsy war hier nicht von der Hand zu weisen – gerade die Nihilist-Demos standen voll und ganz in der Tradition des Autopsy-Sounds.

Eine andere Spielart des schwedischen Death Metal etablierte sich Anfang der 1990er Jahre speziell in Göteborg: der so genannte Melodic Death Metal, auch bezeichnet als New Wave Of Swedish Death Metal (NWOSDM). Als Pionierband lassen sich At the Gates benennen, die sich mittlerweile aufgelöst haben. Eine der größten, daher bekanntesten und – den Verkaufszahlen zufolge – erfolgreichsten Bands dieser Richtung sind In Flames. Im Gegensatz zu deren älteren Werken lassen sich die letzten beiden Alben nur noch bedingt dem Death Metal zuordnen. Neuere Alben der Band distanzieren sich durch vermehrten Elektronikeinsatz zunehmend vom klassischen Melodic Death Metal. Children of Bodom und Dark Tranquillity sind die wohl erfolgreichsten bestehenden Bands. Der Melodic Death Metal zeichnet sich durch betont melodische Passagen aus und verwendet Elemente der NWoBHM, beispielsweise die von zwei Leadgitarren mehrstimmig gespielten Soli. Die typischen Elemente des Melodic Death Metal fanden Jahre später in die Hardcore-Punk-Szene Eingang und erleben dort derzeit unter der Bezeichnung Metalcore eine Renaissance.

In der Mitte der 1990er setzte bei dieser Musikrichtung allerdings ein Sättigungseffekt in der Szene ein, womit im Übrigen der Erfolg des norwegischen Black Metals begünstigt wurde. Die Öffentlichkeit verlor das Interesse am Death Metal. Nur wenige Bands schafften es, sich in dieser Zeit über Wasser zu halten. Gegen Anfang des neuen Jahrtausends spricht man jedoch von einem Wiedererstarken des Death Metals.

Auf der einen Seite gibt oder gab es im Death Metal in vielerlei Hinsicht eine gewisse Regressivität bezüglich einer Abweichung von einer Art Death-Metal-Reinheitsgebot. Man hatte in einer bestimmten Weise zu klingen, sonst war man nicht true. So meinte der Sänger von Unleashed, Johnny Hedlund, 1993 in einem Interview, dass Bands, welche auch Elemente aus anderen Musikstilen in ihr Schaffen einfließen ließen, sich nach einiger Zeit mit der Ablehnung der Szene auseinandersetzen müssten. Ironischerweise setzte mit dem Wiedererstarken des Death Metal auch eine Stilexplosion ein.
Bolt Thrower gehören seit zwei Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Bands des Genres.

So bezieht der Death Metal mitunter verschiedenste Einflüsse mit ein. Der so genannte Death ’n’ Roll, in der Mitte der 1990er entwickelt von Bands wie Entombed, Gorefest oder Crack Up, kombiniert Death-Metal-typischen Sound mit Reminiszenzen an alte Größen wie Black Sabbath, Motörhead, AC/DC oder gar die frühen Queen. Fear Factory begannen als Grindcore-/Death-Metal-Band, bauten aber zunehmend Industrial-Samples in ihre Stücke ein und profitierten somit als eine der wenigen Death-Metal-Bands von der damaligen Industrial-Metal-Welle. Schnittbereiche zwischen Death Metal und Gothic Metal sowie Doom Metal bilden z. B. Atrocity oder My Dying Bride. Avantgardistische Bands wie Cynic, Pestilence, Atheist oder die deutschen Bohren & Der Club of Gore ließen sich von Jazz, Ambient oder Latin Music inspirieren. Das US-Quartett Nile zeichnet sich durch eine Synthese aus Grindcore-beeinflusstem Death Metal und ägyptischer Folklore aus. Die finnische Formation Waltari hingegen nahm 1995 mit einem 60-köpfigen Orchester und Opernsängern eine „Death Metal Symphony in Deep C“ auf.

Wortherkunft

Der Begriff Death Metal tauchte erstmals 1984 auf. In diesem Jahr erschien das erste Demotape der Band Possessed mit der Bezeichnung „Death Metal“. Auf dem Demo ist das Lied „Death Metal“ enthalten, das sich auf die Musik bezieht, die die Band spielt. So heißt es in der letzten Strophe des Liedes: „So scream out in fright Death Metal came in the wind“ was sinngemäß bedeuted: „So schrei es in Angst heraus, Death Metal ist auf den Weg gebracht“. Ebenfalls in diesem Jahr erschien ein Split-Album mit dem Titel „Death Metal“ auf Noise Records auf dem unter anderem die Band Hellhammer mit zwei Titeln vertreten ist. Aufgrund der professionellen Vermarktung durch ein Label wurde der Begriff einem breiteren Publikum bekannt.

Es sind allerdings schon frühere Beziehungen zwischen dem Begriff „Death“ (engl. „Tod“) und der Genre-Bezeichnung „Metal“ erkennbar. So erschien bereits 1983 das Demo „Death by Metal“ der Band Mantas, die sich im Jahr 1984 in Death umbenannten und das Demo unter dem neuen Bandnamen wiederveröffentlichte. Auch Bandnamen wie die eben erwähnten Death oder auch Dream Death dürften bei der Prägung des Begriffs eine Rolle gespielt haben. Des weiteren wird heute davon ausgegangen, daß die ‚blutigen‘ Texte, der bereits erwähnten Bands, die sich oft mit dem Thema Tod beschäftigen ein wichtiger Einfluss für die Bezeichnung Death Metal waren.

Ein Bewusstsein für eine neue Musikrichtung stellte sich jedoch erst etwa 1985/1986 ein. So wurde beispielsweise das 1985 erschienene Album „Seven Churches“ (auch hier war das Lied „Death Metal“ wieder enthalten) von der Band Possessed in der Zeitschrift Rock Hard als Hardcore bezeichnet.

Stilistische Merkmale

Musik

Der „typische“ Death Metal reicht von langsamen, walzenden Riffs (beispielsweise bei Bolt Thrower oder Hypocrisy) bis hin zu sehr schnellem so genanntem „Geknüppel“. Die Gitarren sind sehr häufig um mindestens einen Ganzton, oftmals sogar zwei oder mehr, heruntergestimmt. Als ein weiteres Merkmal kann man abrupte Wechsel des Tempos oder des Rhythmus betrachten.

Die Texte sind aufgrund des im Genre vorherrschenden gutturalen Gesangsstils („Growlen“, „Grunzen“) oft schwer verständlich. Im Fall der frühen Alben von Obituary ist schon allein deshalb nichts zu verstehen, weil ihr Sänger fast ohne jeden Text „growlt“. Ähnlich wie im Black Metal wird die Unverständlichkeit der Texte bzw. des Gesangs dazu genutzt, dass auf diesem Wege Emotionen „vermittelt“ werden. Dies wird unter Einsatz von Blastbeats, Tempowechsel, Wechsel der Stimmlage (insofern es beim „Growling“ bezüglich der Höhen möglich ist), und schnellen, harten Riffs erreicht.

Einen „cleanen“ Gesang abwechselnd mit typischem Death-Metal-Gesang führten Bands wie Amorphis und Edge of Sanity ein. Diese Neuerung der Clean-Vocals im Death Metal kam Anfang der 1990er auf. Als größte Hoffnung auf diesem Teilgebiet gilt seit Ende der 1990er die Band Opeth aus Stockholm, die Old-School-Death-Metal à la Morbid Angel mit Elementen des Progressive Rocks der 1970er verbindet.

Ideologie und Lyrik

Wie in vielen anderen Metalstilen auch, betrachten die Anhänger dieses Stils ihre Musik als einen Ausdruck der negativen Aspekte der Welt und sehen ihre Szene als Gegenkonzept zu einer oberflächlichen Spaßkultur, jedoch setzt diese Richtung an einem anderem Punkt an. Ein typisches Merkmal von Death Metal Texten ist eine grundlegend pessimistische Weltsicht, weshalb der Tod auch als der lyrische Angelpunkt dieser Musikrichtung beschrieben werden kann, gemäß eines Slogans der Band Hellhammer: Nur der Tod ist real (Nihil verum nisi mors).

Besagter Nihilismus äußerte sich anfangs in Splattertexten, welche allerdings auch heute noch eine große Verbreitung aufweisen. Zwar sind die dortigen Darstellungen von Gewalt teilweise sehr fragwürdig, jedoch käme kaum ein Death-Metaller auf die Idee, diese in die Tat umzusetzen. Die unter Umständen zügellose Beschreibung von Gewalt ist viel mehr als eine Reaktion auf eine anscheinbar völlig hoffnungslose Weltsicht anzusehen, bzw. als ein Ventil für die Wut auf diese Realität.

Auch findet gelegentlich satanische bzw. antichristliche Symbolik einen Platz im Death Metal. Auch dies ist als Ausdruck von Abscheu gegenüber einer als heuchlerisch-gut angesehenen Welt oder Gesellschaft zu verstehen, da Satanismus sich eignet um in einer christlich geprägten westlichen Kultur gegen selbige zu rebellieren. In Liedtexten, in welchen das Töten von Christen beschrieben wird, kommt dieses Abspaltungsbestreben zum Ausdruck. Jedoch sind solche Tendenzen eher in der Black-Metal-Strömung zu finden.

Ähnlich ist es mit dem Einsatz von Symbolen aus der Zeit des Nationalsozialismus, wie Sigrunen, Hakenkreuze oder ähnlicher Symbolik (was im Death Metal jedoch sehr selten ist). Meist – Ausnahmen existieren – ist dies kein Zeichen der politischen Orientierung der Band oder der Mitglieder der Band. Wenn diese Symbole ohne politischen Hintergrund genutzt werden, ist das erstrangige Ziel der Verwendung besagter Symboliken, dass es das Böse und Schlechte zum Ausdruck bringt. Da man die Zeit um das Dritte Reich als äußerst dunklen Abschnitt in der Geschichte der Menschheit bezeichnet, werden sie auch heute noch genutzt, wobei die „Blütezeit“ von Mitte der 80er bis Anfang/Mitte der 90er ging. Außerdem wird dies heute durch das verschärfte Zensurrecht verhindert, sowie politische Einflüsse im Death Metal generell abgelehnt.

Mit der Entwicklung der Szene setzte auch im Bezug auf die Texte ein „Reifeprozess“ ein. Die Thematik wurde mit differenzierten Mitteln angegangen; eine gewisse Ähnlichkeit zum Vanitasgedanken wie im Barock trat immer mehr zum Vorschein, so lassen sich beispielsweise Parallelen ziehen zwischen den „Thränen des Vaterlandes“ von Andreas Gryphius und „Epitaph for Humanity“ von Vader. Bands wie Death, Cynic, Pestilence oder Gorefest wagten sich an philosophische und politische Themen heran. Auch surrealistische Texte wurden z. B. von Darkthrone auf ihrer ersten LP „Soulside Journey“ aufgegriffen.

Bands

- Autopsy
- Bloodbath
- Bolt Thrower
- Cannibal Corpse
- Carcass
- Cryptopsy
- Death
- Deicide
- Dismember
- Dying Fetus
- Entombed
- Hypocrisy
- Kataklysm

Weiterführende Links

Deathmetal.de
Deathmetal.com

 

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