
[News] WACKEN OPEN AIR 2010: mit MAD MAX
Für das WACKEN OPEN AIR 2010 wurden MAD MAX bestätigt. Außerdem spielen IRON MAIDEN, SLAYER, MöTLEY CRüE, ALICE COOPER, OVERKILL, FEAR FACTORY, LIZZY BORDEN, ENDSTILLE, ORDEN OGAN, GHOST BRIGADE, VOIVOD, CALIBAN, CANNIBAL CORPSE, EDGUY, STRATOVARIUS, ILL NINO, ARCH ENEMY, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, THE DEVIL´S BLOOD, U.D.O., IMMORTAL, JOB FOR A COWBOY, CORVUS CORAX, W.A.S.P., GRAVE DIGGER, UNLEASHED, ASTRAL DOORS, SKANNERS, LOCK UP, TARJA, DESPISED ICON, GOJIRA, 1349, TORFROCK, EKTOMORF, PRIMAL FEAR, AMORPHIS, KAMPFAR, LAKE OF TEARS, CRUCIFIED BARBARA, EQUILIBRIUM, EVILE, NIGHTMARE, TYR, DIE KASSIERER, ORPHANED LAND, KATAKLYSM, ATROCITY, CANDLEMASS, TIAMAT (mit exklusiver ´Wildhoney´- Show), IHSAHN, FIDDLER´S GREEN, SECRETS OF THE MOON, SOLSTAFIR, SUICIDAL ANGELS, DELAIN, END OF GREEN, DEBAUCHERY, THE OTHER, HACKNEYED, BROILERS,MAROON, LETZTE INSTANZ, SCHELMISH, GRAVE DIGGER, DEAD MEANS NOTHING METSATöLL, VARG, ETERNAL LEGACY, KILLING MACHINE, IMPERIUM DEKADENZ, DEGRADEAD, SMOKE BLOW, THE NEW BLACK, HOLY GRAIL, HANGGAI, RAVEN und HELLS BELLES. Das Open Air findet vom 5. bis 7. August 2010 statt. (News von Graf Zahl, 18.03.2010)
[News] ROCK OF AGES 2010: SUZI QUATRO bestätigt
Für das ROCK OF AGES Open Air 2010 wurde SUZI QUATRO bestätigt. Außerdem spielen FOREIGNER, D- A- D, RUSS BALLARD, GOTTHARD, HOLE FULL OF LOVE, GURU GURU und JANE. Das Festival findet vom 30. bis 31. Juli 2010 in Seebronn statt. Weitere Infos gibt es unter www.rock- of- ages.de. (News von Graf Zahl, 18.03.2010)
[News] ACCUSER: neues Album ´Agitation´ im Mai 2010
Die deutsche Thrash Metal- Band ACCUSER wird ihr neues Album ´Agitation´ am 28. Mai 2010 veröffentlichen. Die beiden Demosongs ´Criminal Solution´ und ´King Of South´ kann man sich hier anhören: ACCUSER bei Myspace (News von Graf Zahl, 18.03.2010)
[News] MOLLY HATCHET: ´Justice´ - neues Album im Mai 2010
Die Southern- Rock- Dinos MOLLY HATCHET haben die Aufnahmen zu ihrem neuen Album abgeschlossen. ´Justice´ erscheint am 21. Mai 2010 über SPV. Mit auf dem Silberling: der Song ´Fly On The Wings Of Angels´. Die Band schrieb den Titel seinerzeit für die im Sommer 2009 in Florida ermordete Somer Thompson. MOLLY HATCHET engagierten sich damals für die Familie des Mädchens im Rahmen eines Benefiz- Konzerts. (News von ruuud, 18.03.2010)
Metalcore besteht hauptsächlich aus Elementen des Death Metal, Thrash Metal und des Hardcore Punk. Aufgrund vieler amerikanischer Bands wird dieses Musikgenre auch zurecht als das "New Wafe of American Heavy Metal" bezeichnet. Nicht zuletzt auf Anspielung an die New Wafe of British Heavy Metal.
Bullet For My Valentine, As I Lay Dying, Caliban, Chimaira, Demon Hunter sind nur wenige Beispiele der repräsentierenden Bands des modernen Metalcore.
Falsch ist allerdings, wenn man davon ausgeht, dass sich diese Abwandlung vom Metal herleitet, der "corige" Einflüsse zugegeben werden. Vielmehr ist Metalcore eine Abstammung des Hardcore Punks, dessen Abkömmlinge gerne mit dem extremen Metal experimentieren. Verbindungen zu Hip Hop Elementen, wie sie z. B. dem Nu Metal angehängt werden sind ebenso falsch. Als richtig erwies sich aber, dass sich verschiedene Crossover Bands durchaus in das Genre Metalcore, aufgrund der Mischung zwischen Hardcore und anderen Musikstilen, einordnen lassen.
Metalcore-Bands sind häufig musikalisch eher dem Metal-Lager näher, während sie ideologisch und von ihrer Weltanschauung der Hardcore-Szene nahe sind: Inhaltlich befassen sich die Songs z.B. mit dem politischen Geschehen und persönlichen Problemen anstatt der oft fiktiven und blutrünstigen Themen im Death Metal. Kleidungsstil und Image haben nichts mit dem Stereotyp vom langhaarigen Metal-Fan in zerschlissener Leder-Kluft gemein und nicht selten sind vegetarische und vegane Tendenzen auszumachen. In der Szene kann oft das Tragen recht enger T-Shirts mit den Schriftzügen anderer Bands beobachtet werden, klassische Jeans sind ebenso beliebt. Ein besonders "toughes" Auftreten der Szenegänger und Capoeira- oder Kickbox-Bewegungen, auch Violent Dancing genannt, auf Konzerten bestimmen das Bild des modernen Metalcores.
Die Vorarbeit für diese Entwicklung wurde bereits Mitte der 1980er geleistet als Bands wie D.R.I., Corrosion of Conformity, S.O.D. und die Crumbsuckers zum ersten mal Hardcore und Metal miteinander verknüpften. Damals bezeichnete man diese Mixtur noch als Crossover. Vor allem New-York-Hardcore-Bands der alten Schule wie Cro-Mags, Agnostic Front und Madball verwendeten bis Mitte der 1990er hinein Metal-Elemente, auf die man danach aber wieder verzichtete. Während sich Biohazard nicht mit Metal-Elementen zufrieden gaben und sogar Hip-Hop-Elemente in ihre Form des Crossover integrierten, spielten andere Bands wie Pro-Pain und Merauder eine besonders energiegeladene Version des Hardcore-Metal-Crossovers, welcher seit Mitte der 1990er als Metalcore bezeichnet wurde.
Der nächste Schritt in der Entwicklung des Hardcore war die "Spaltung" in "Old School" (z.B. Agnostic Front, Sick of it All, Slapshot) und "New School" (z. B. Earth Crisis, Snapcase, Refused). Die "alte Schule" wird verstärkt von einer positiv-kritischen Attitüde, simplen Rhythmen mit einer sehr hohen Taktgeschwindigkeit und einfachen Grooves geprägt, während sich die "neue Schule" in komplexeren Musikgefilden wiederfindet, und die Texte meist negativ-kritischen bis düsteren Inhalt haben. Aus Abgrenzung zur experimentierfreudigen "New School" verzichteten viele "Old School"-Bands wieder auf Crossover-Elemente und bevorzugten die Ur-Form des Hardcore Punks, wie er Anfang der 1980er gespielt wurde.
Parallel dazu hat sich seit Mitte der 1990er im Untergrund eine Spielart des Hardcores entwickelt, die musikalisch recht nahe am extremen Metal, vor allem mit Einflüssen des skandinavischen Melodic Death Metals ("Göteborger Schule") ist. So finden sich sehr schnelle, teilweise dem Thrash Metal entliehene, Gitarrenhooks, gepaart mit doppelläufigen, zweistimmigen Melodielinien ebenso wie der typische Kreisch-Gesang. At the Gates, frühe Dark Tranquillity über Thrash-Metal-Ikonen wie Slayer bis hin zu Black-Metal-Bands wie Emperor werden als große Einflüsse und Inspirationen genannt. Sich stark an Slayer orientierende Bands wie Morning Again erreichten aber lediglich im Underground bescheidene Bekanntheit, haben im Rahmen des Metalcore-Booms im neuen Jahrtausend aber einen gewissen Kultfaktor erreicht.
All diese Entwicklungen mündeten schließlich in den Stil, der seit ca. 2003 unter dem Banner des "Metalcores" zusammengefasst wird, obwohl die Bezeichnung selbst schon länger existiert. Der Großteil der Metalcore-Bands kommt aus den USA, zu den bekanntesten Bands gehören Killswitch Engage, Shadows Fall und Unearth. Vorreiter in der deutschen Szene sind vor allem Bands wie Caliban, Heaven Shall Burn und Maroon, die selbst auch mit dem Wort Metal als Oberbegriff für ihr musikalisches Schaffen keine Probleme haben. In den letzten Jahren bildeten sich international wie auch in Deutschland viele Bands dieses Genres.
Seit 2004 haben auch größere Plattenlabels diese aufstrebende Musikrichtung entdeckt und so finden sich Heaven Shall Burn und Maroon derzeit auf Century Media und Caliban auf Roadrunner Records wieder, während Metal Blade die Kalifornier As I Lay Dying als Zugpferd dieser Richtung im Programm hat. Auch über Trustkill Records erscheinen vielbeachtete Veröffentlichungen, die gerade bei Insidern einen guten Ruf genießen. Damit geht auch eine Entwicklung weg vom Nischendasein einher und das "Phänomen" Metalcore wird von Majorlabels an das Tageslicht gebracht. Es ist deshalb mittlerweile keine Seltenheit mehr, dass sich Musikvideos aus dem Metalcore-Bereich im Tagesprogramm von MTV oder VIVA wiederfinden.
- 36 Crazyfists
- Bullet For My Valentine
- Atreyu
- DevilDriver
- Trivium
- The Bled
- Element Eighty
- Fear My Thoughts
- Pornchild
Metalcore Informationen
Metalcore Definition von Metalchannel.net